Am 26. und 27. Februar luden die Projektpartner des FuE-Projektes smart materials satellites zum Forschertag in die Leopoldina Halle ein. Der Forschertag unter dem Titel „Einsteins Spürnase“ stellte zugleich die Zwischenpräsentation des FuE-Projektes dar, in deren Rahmen sich die Teilnehmer über die im Netzwerk smart³ verwendeten smart materials genauso informieren konnten wie über die im Projekt entstandenen Vermittlungsformate wie etwa den Perspektivenprojektor der Technischen Sammlungen Dresden oder die gemeinsam von Stiftung Bauhaus Dessau und der weißensee kunsthochschule berlin kuratierte Ausstellung „Smart Materials – Material als Experiment“.

Ziel des übergeordneten Forschungsprojektes smart materials satellites ist der aktive Wissenstransfer über die Multifunktionswerkstoffe aus der Wissenschaft in die breite Öffentlichkeit. Und so erörterten die teilnehmenden Projektpartner im Rahmen der eröffnenden Podiumsdiskussion Wege und Möglichkeiten, komplexe wissenschaftliche Themen einer breiten Zielgruppe näherzubringen. In einzelnen Workshops und Vorträgen konnten sich die Teilnehmer des Forschertages in den Räumlichkeiten der Leopoldina über die Expertisen und Beiträge der Konsortialpartner informieren.
Auch die beiden Residenzkünstlerinnen Marit Wolters und Wahege Raufi stellten ihre Arbeit vor, die im Rahmen der Forschungsresidenz am Bauhaus Dessau im vergangenen Jahr entstand.

Der Ort war dabei nicht zufällig gewählt, verwahrt die Leopoldina in Halle doch den handschriftlichen Lebenslauf von Albert Einstein. Auf die Frage nach dem Geheimnis seines wissenschaftlichen Erfolges soll dieser gesagt haben, er benötige neben seiner beharrlichen Stirn lediglich seine große Nase, „um die richtigen Fragen zu erschnüffeln“. Ganz im Geiste des Physikers konnten auch die Teilnehmer des Forschertages ihre eigenen Fragen zu smart materials und deren Vermittlung erschnüffeln.
Und so werden die Mitglieder von smart³ auch weiterhin beharrlich nach neuen Wegen zum Einsatz von smart materials suchen.