Bundesforschungsministerin Anja Karliczek besuchte im Rahmen ihrer Länderreise die sächsische Landeshauptstadt Dresden um sich darüber zu informieren, wie sehr Zukunftstechnologien künftig Arbeits- und Alltagsleben beeinflussen werden. Dabei informierte sich die Ministerien zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Sachsens Ministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange auch über die Arbeit von smart³. Im Vordergrund standen dieses Mal insbesondere die Aktivitäten zur Vermittlung komplexen Werkstoff-Know-hows an unterschiedliche Zielgruppen – von Schülern über Studenten bis hin zu Technikern und mittelständischen Unternehmen.

Die unterschiedlichen Vermittlungsmodule von smart³ dienen sowohl der Information der interessierten Öffentlichkeit über intelligente Werkstoffe im Allgemeinen, als auch der Vermittlung werkstoffspezifischer Parameter und Einsatzmöglichkeiten an potenzielle Anwender. So lernen bereits Schülerinnen und Schüler in kurzen Experimenten die Möglichkeiten und Einsatzszenarien unterschiedlicher intelligenter Werkstoffe kennen. Detailliertere Versuchsaufbauten unterstützen Unternehmen dabei, Werkstoffexpertise im Bereich smart materials aufzubauen und Mitarbeiter zu schulen. Und der „Fönikus“, ein scheinbar dem Meer entsprungenes künstlerisches Objekt, erklärt niederschwellig die Funktionsweise sogenannter thermischer Formgedächtnislegierungen: ein kurzer Schwall warmer Luft genügt, dass der „Fönikus“ ganz von selbst seine Tentakel hebt.

Bundesforschungsministerin Karliczek konnte so nicht in der Theorie erfahren, womit sich das smart³ beschäftigt, sondern selbst Hand anlegen und sich vom magischen Tanz der Tentakeln verzaubern lassen oder sich an den Smart Boards über sensorische und aktorische Eigenschaften von Formgedächtnislegierungen und Piezokeramiken informieren.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

+ 16 = 25