Studierendenprojekt „Rhombus Reflection“

Die Studie „Rhombus Reflection“ entstand im Rahmen des Semesterprojektes CHANGE an der Weißensee Kunsthochschule Berlin in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IWU. CHANGE verschrieb sich insbesondere der Untersuchung und Entwicklung wandelbarer Oberflächen und Hüllen, inspiriert durch die in der Natur und Umwelt vorkommenden Formen und Funktionen.

Rhombus Reflection wurde in diesem Zusammenhang als Vorhang für Innenräume entwickelt, der sich autark an Umgebungsbedingungen anpasst. Durch eingearbeitete Formgedächtnislegierungen (FGL) in eine Rauten-Konstruktion ergibt sich ein System, das auf Raumtemperatur reagiert und duch Öffnen und Schließen die Verschattung des Innenraumes reguliert. Die FGL-Drähte ermöglichen das Kippen der Rauten und sind in einem antagonistischen System angeordnet, dass automatisch für die Rückstellung der Elemente bei wechselnden Bedingungen gewährleistet wird.

Von smart³ zur Europameisterschaft

Mitglied des Projekthauses smart³ qualifiziert sich für die Obstacle Racing European Championships 2016

Sie laufen querfeldein, schwimmen durch Seen, tauchen durch eiskaltes Wasser, klettern über Reifenstapel, Felsbrocken oder meterhohe Holzpalisaden, hangeln an Gerüsten entlang, kriechen durch Röhren, springen über Gräben und laufen durch Feuer: Obstacle Racer.
Was auf den ersten Blick wie ein militärischer Drillparcours aussieht, wurde in den letzten Jahren zu einer der schnellsten wachsenden Sportarten. Auch wenn viele Zuschauer sich nur schwer vorstellen können, freiwillig im Schlamm zu kriechen, sich durch elektrisch geladene Drähte oder in eiskaltes Wasser zu stürzen, wächst die Community der Läufer stetig. Die Strecken, die die Athleten dabei zurücklegen, variieren zwischen 5km und der Marathondistanz von 42km und werden immer wieder durch natürliche und künstliche Hindernisse unterbrochen.

Auch smart³ hat das Hindernisfieber gepackt: Ende September traten Mitglieder aus dem Netzwerk gemeinsam beim „Cross de Luxe“ an. Auf dem 8 bzw. 16 km langen Hindernis-Kurs musste das Team „smart running“ mit 2.000 weiteren Startern verschiedenste Hindernisse überwinden. So galt es beispielsweise, den Markleeberger See zu durchschwimmen, Cargonetze hinaufzuklettern, steile Anhänge zu überwinden, über Reifenstapel und Frachtcontainer zu klettern und an Gerüstkonstruktionen entlang zu hangeln. Am Ende erreichte das Team „smart running“ auf der 8km-Strecke geschlossen und glücklich das Ziel, in der Einzelwertung über 16 km ging sogar Platz 8 an „smart running“.

Anfang Oktober schließlich qualifizierte sich Mattes Brähmig vom Projekthaus smart³ für die Obstacle Course Racing European Championships 2016. Beim Extremlauf „Strong Viking“ lief er über die 19km-Distanz auf Rang 4 und sicherte sich damit die direkte Qu alifikation für die Europameisterschaft kommendes Jahr in den Niederlanden. Dort werden im Juni 2016 die besten Athleten Europas ihre Kräfte an Hindernissen mit Namen wie „Monkey Bars“, „The Weaver“ oder „Platinum Rig“ messen.

Spätestens zum Finale der Europameisterschaften am 12. Juni 2016 im niederländischen Nijmegen heißt es dann: Daumen drücken!

Workshop Smarte Lösungen – Potenzial und Anwendung

Das Finden innovativer Lösungen und die Identifikation aktueller Entwicklungstrends auf dem Gebiet smarter Materialien, die Analyse von Marktpotenzialen und dem derzeit technisch Machbaren – diese Themen standen auf im Vordergrund des Workshops „Smarte Lösungen“ der Fraunhofer Allianz Adaptronik am 7. Oktober in Darmstadt. Vertreter aus Forschung und Industrie erörterten dabei Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten intelligenter Werkstoffe und Systeme. So wurde unter anderem diskutiert, wie neue Forschungserkenntnisse und Entwicklungen in verschiedenen Industriezweigen in Anwendungen und Produkte überführt werden können – von der Automobil- und Transportbranche über die erneuerbaren Energien bis hin zur Medizintechnik. Zu den Vortragenden zählten unter anderem Vertreter der smart³-Mitglieder ETO Magnetic, Fraunhofer IWU und Fraunhofer ISC.

Auf der begleitenden Fachausstellung präsentierten wir zudem den interdisziplinären Ansatz von smart³. Demonstratoren und Produkte mit Zukunft zeigten, wie die fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren, Designern, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern und der mittelständischen Industrie neue Wege in der Produktentwicklung und -gestaltung beschreiten kann.

smart materials treffen Carbonbeton

Grenzen im Denken überwinden, über die eigene Disziplin hinausschauen – dies sind die Mittel, mit denen die Mitglieder der Zwanzig20-Initiative neue, innovative Produkte und Prozesse initiieren wollen. Für smart³ bedeutete dies bisher, als Teil der BMBF-Initiative Zwanzig20, Designer, Werkstoffwissenschaftler und mittelständische Unternehmen an Produkten auf Basis von smart materials arbeiten zu lassen.

Mit einem Zwanzig20-Partnerkonsortium sind wir nun den nächsten Schritt gegangen: gemeinsam mit den Carbonbeton-Experten von C³ möchten wir Projekte initiieren, die auch die Baubranche von den Vorteilen von smart materials profitieren lassen. Dazu trafen sicham 24. September Wissenschaftler und Entscheider aus der Wirtschaft, um über gemeinsame Schnittpunkte zu diskutieren. Heraus kamen dabei fünf verschiedene Themenschwerpunkte, die künftig durch die Konsortialpartner bearbeitet werden könnten:

  • Sensorik im Beton
  • Formflexible Schalplatten
  • Smarte Textilien im Beton
  • Acitve Disassembly – Aktive Verbindungstechnik, demontable Systeme
  • Adaptive Fassaden

Die smart-materials-Experten von smart³ und die Carbonbetonspezialisten von C³ freuen sich auf eine spannende, konsortienübergreifende Zusammenarbeit.

Vernetzung von Industrie und Forschung

Ganz im Sinne des smart³-Leitgedankens, Experten unterschiedlicher Branchen zusammenzuführen, stand der Industrietag Smart Materials am 16. September im Zeichen der Vernetzung von Ingenieuren und Designern. Design-Experten der Weißensee Kunsthochschule Berlin auf der einen und Werkstoffwissenschaftler des Fraunhofer IWU auf der anderen Seite präsentierten erste Ergebnisse der fachübergreifenden Arbeit an gemeinsamen FuE-Projekten.

In einem weiteren Themenschwerpunkt diskutierten Wirtschaftswissenschaftler der Freien Universität und Experten des Fraunhofer IKTS, wie Organisations- und Netzwerkstrukturen dazu beitragen können, den Technologietransfer in die Produktion zu beschleunigen und Forschungsprojekte besser an den Erfordernissen von Unternehmen auszurichten.

Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Forschung nutzten den Workshop am Fraunhofer IKTS in Dresden und die anschließende Industrieausstellung, um sich über Neuigkeiten insbesondere im Bereich piezokeramischer Werkstoffe zu informieren, Projektideen zu besprechen oder neue Kontakte zu knüpfen.

Anmeldung für VDI-FGL Expertenforum läuft

Das FGL-Netzwerk – koordiniert vom Fraunhofer IWU – bündelt aktuell die Kompetenzen von vierzehn Firmen und Forschungspartnern zur FGL-Thematik. Ziel des Netzwerkes ist es stets, die Vorteile von FGL als »Multifunktionswerkstoff« durch innovative Verfahren, Dienstleistungen und neue Produkte entlang der Wertschöpfungskette in neuen Märkten zu etablieren. Es besteht für weitere Interessenten die Möglichkeit, in das FGL-Netzwerk aufgenommen zu werden.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) lädt smart3-Konsortialführer Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU ein zum FGL-Expertenforum.

Das Programm des Workshops finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Hier geht es zum Anmeldeformular.

VDI-FGL-Expertenforum
30. September 2015
Fraunhofer IWU
Nöthnitzer Straße 44
01187 Dresden.

„smart material trifft Jahr des Lichts“: Die Workshop-Ideen nehmen Gestalt an

Zum Abschlussworkshop der Reihe „Smart Material trifft Jahr des Lichts“ im Makerspace von SLUB und smart³ hatten Dresdens Kreative wieder die Möglichkeit, gemeinsam mit den Materialexperten des Fraunhofer IWU die in den vorangegangenen Workshops entstandenen Prototypen und Funktionsmuster weiter zu vervollständigen.
Bis zum 31. Juli haben die Projektgruppen noch Zeit, ihre Arbeiten zu vervollständigen und zum Wettbewerb einzureichen. Danach werden die Arbeiten von einer Jury bewertet und prämiert.

Anmerkung 24.07.:
Um den teilnehmenden Studenten die Möglichkeit zu geben, sich adäquat auf ihre Semesterprüfungen vorzubereiten und dennoch ihre Projektideen für den Wettbewerb fertizustellen und einzureichen, wurde die Abgabefrist bis zum 31. August verlängert.

Aus dem Netzwerk: VDI-FGL-Expertenforum „Formgedächtnistechnik in der Praxis“ am 30. September am Fraunhofer IWU in Dresden

Der Schwerpunkt des Workshops zur Formgedächtnisaktorik liegt auf der Vermittlung von Wissenswertem zur Anwendung der Formgedächtnistechnik. Die Workshop-Teilnehmer erfahren hiebei Neuigkeiten über die Fortschritte bei der FGL-Entwicklung und bereits am Markt etablierte Serienanwendungen.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) lädt smart3-Konsortialführer Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU ein zum FGL-Expertenforum.

Das Programm des Workshops finden Sie hier.
VDI-FGL-Expertenforum
30. September 2015
Fraunhofer IWU
Nöthnitzer Straße 44
01187 Dresden.

Smart³ bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 03. Juli in Dresden

Am 03. Juli öffnen Dresdner Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Unternehmen zur Langen Nacht der Wissenschaften bereits zum 13. Mal ihre Häuser, Labore, Hörsäle und Archive für die Öffentlichkeit.
Smart³ ist dabei in diesem Jahr gleich an zwei Standorten vertreten. Im Foyer des Fraunhofer IWU (Nöthnitzer Str. 44) präsentieren wir aktuelle Demonstratoren und informieren über die Arbeit des Konsortiums. Im Rahmen des Makerspace-Projektes in der Bereichsbibliothek DrePunct der SLUB Dresden (Zellescher Weg 17) können sich alle Interessierten zudem über smart materials und deren Anwendung informieren.

Zur Langen Nacht der Wissenschaften eröffnet im Makerspace auch eine mobile Ausstellung über smart materials. Die Ausstellung wurde von unserem Konsortialpartner, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, gestaltet und von den Fraunhofer Instituten IAP, IKTS und IWU mit Demonstratoren unterstützt.

Neue FuE-Ausschreibungen in den Säulen II & III

Zusätzlich zu den Ausschreibungen in den vier Technologiefeldern sucht das Konsortium smart³ auch in den Säulen „Interdisziplinarität & Vernetzung“ sowie „Sichtbarkeit & Akzeptanz“ starke Partner mit innovativen Ideen für gemeinsame FuE-Projekte.

Die Ausschreibungen und Projektkriterien können ab sofort hier eingesehen werden.
Ausschreibung Säule 2: Interdisziplinarität & Vernetzung
Roadmap Säule 2: Interdisziplinarität & Vernetzung
Ausschreibung Säule 3: Sichtbarkeit & Akzeptanz
Roadmap Säule 3: Sichtbarkeit & Akzeptanz
Musterskizze FuE-Vorhaben

Makerspace-Workshop smart materials: Von der Idee zum Objekt

Beim Workshop „Smart Material trifft Jahr des Lichts“ verwirklichen Kreative aus Dresden und Umgebung Projektideen auf Basis von smart materials zu konkreten Prototypen. Betreut werden sie dabei vom smart³-Konsortialführer Fraunhofer IWU und der SLUB Dresden. Die dafür notwendigen Technologien werden vom Makerspace-Projekt von smart³ und SLUB gestellt. Für die Umsetzung der Ideen können die Workshopteilnehmer auf smart materials und das entsprechende Expertenwissen des smart³-Netzwerkes zurückgreifen.
Beim dritten Workshoptermin am kommenden Samstag (13. Juni) werden die Ideen der Teilnehmer nun erstmals mit Hilfe von 3D-Drucker, Lasercutter und Co. Gestalt annehmen. Neben dem Schritt von der Idee zum Objekt freuen wir uns besonders auf den Einsatz der smart materials in Kombination mit dem Rapid-Prototyping-Repertoire des Makerspace.
Präsentiert und prämiert werden die Ergebnisse des Workshops schließlich am 10. Oktober. Wir freuen uns auf spannende Ergebnisse und wünschen den Workshopteilnehmern weiterhin viel Spaß bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Neue Ausschreibungsrunde für FuE-Pojekte

Nach den erfolgreichen Ausschreibungen im August 2014 sucht das Konsortium smart3 | materials – solutions – growth wieder innovative Ideen und starke Partner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Dabei sollen marktreife Technologien und Bauteile auf Basis von smart materials entwickelt werden, maßgeblich vorangetrieben durch kleine und mittelständische Unternehmen. Ziel der interdisziplinären Partnerschaften ist dabei, wirkungsvolle Impulse zu setzen und die Bekanntheit, Anwendbarkeit und Marktdurchdringung von smart materials zu forcieren. Die Ausschreibungen umfassen die Themenfelder:

Die Ausschreibungen und Projektkriterien sowie der dazugehörige Zeitplan können ab sofort auf www.smarthoch3.de eingesehen werden.
Wir freuen uns auf spannende Ideen und interessante Projekte.

Mitgliederversammlung des smart³ e.V.

Am 12. Mai trafen sich die Mitglieder des smart³ e.V. am Fraunhofer IWU in Dresden zur Mitgliederversammlung. Vorstandsvorsitzender Prof. Drossel sowie Holger Kunze gaben einen kurzen Einblick über smart³ sowie die bereits angelaufenen Projekte.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wählte der Verein zudem einen neuen Vorstand. Vorstandsvorsitzender Prof. Welf-Guntram Drossel und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hans-Jörg Schicktanz wurden dabei im ihrem Amt bestätigt.

„Die Herausforderung ist, ganz Neues entstehen zu lassen“ – Sachsens Zukunftsmacher stellen sich vor

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderprogramms Zwanzig20 ist unter anderem die Stärkung der regionellen Forschungs- und Industrielandschaft. Unter den Gewinnerkonsortien der Initiative befinden sich fünf, deren Konsortialführer in Sachsen zuhause sind. Diese fünf „sächsischen“ Konsortien präsentierten sich am 04. Mai unter dem Motto „Zukunftsmacher Sachsen – Partnerschaft für Innovation“ Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie der interessierten Öffentlichkeit.
(Fotos: © Karl Mischke)

„Smart material trifft Jahr des Lichts“ – Auftaktworkshop im Makerspace

Mit dem Makerspace steht Studenten, Wissenschaftlern, Kreativen und allen anderen Menschen mit Ideen in der SLUB Dresden ein Raum für praktisches und experimentelles Arbeiten zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit smart3 stellt die SLUB Dresden Ressourcen etwa für den Bau von Prototypen, für Sommerschulen, Forschungs- und Studentenprojekte zur Verfügung.

Unter dem Titel „Smart Material trifft Jahr des Lichts“ starten wir eine Workshopreihe, in der die Teilnehmer eigene Ideen zum Thema smart materials im Hinblick auf das Jahr des Lichtes 2015 planen und verwirklichen können. Am 25. April nutzten die Workshopteilnehmer die Auftaktveranstaltung, um sich zunächst theoretisch und anschließend praktisch mit der Thematik smart materials auseinander zu setzen, Ideen zu finden und erste Ansätze für praktische Lösungen zu finden.
Wir freuen uns auf den weiteren Verlauf der Workshopreihe, auf spannende Ideen und natürlich deren Umsetzung.

Smarte Ideen für intelligente Produkte auf der Hannovermesse

Vom 13. bis 17. April präsentierte smart³ auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Allianz Adaptronik Produktideen mit smart materials. Die vorgestellten Demonstratoren zeigten das breite Anwendungssprektrum intelligenter Werkstoffe in unterschiedlichen Einsatzfeldern. Die Intelligente Fassade etwa veranschaulichte die Vorteile von Formgedächtnislegierungen bei der autarken Verschattung großer Gebäudefassaden, das ebenfalls auf Formgedächtnislegierungen basierende LEAF verdeutlichte, wie smart materials auch in alltägliche Konsumgüter integriert werden können.

Mit dem Lagerungskissen für Kleinkinder „Cumulino“ präsentierten wir eine Alternative zur Prävention von Schädeldeformationen für Säuglinge in den ersten Lebensmonaten.

Dass smart materials signifikant zur Reduktion von Bauraum und Gewicht beitragen können, zeigte das System Smart-FLUOX. Das System nutzt ebenfalls Formgedächtnisaktoren zur Entriegelung von Sauerstoffmasken in Flugzeugen und war durch seinen innovativen Ansatz Finalist beim „Crystal Cabin Award“, dem „Oscar“ für Innovationen im Flugzeugkabinenbereich.

Smart-FLUOX ist Finalist beim „Oscar“ für Innovationen im Bereich Flugzeugkabinenausstattung

Das Forschungsprojekt Smart-FLUOX wurde zur diesjährigen Verleihung des Crystal Cabin Award am 14. April 2015 in der Kategorie »Material und Komponenten« unter die besten Drei gewählt. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU Dresden setzten sich mit einem neuen Konzept für einen Entriegelungsmechanismus für Sauerstoffmasken auf der Grundlage von sogenannten Formgedächtnislegierungen durch. Das Gewicht des neuen Systems konnte gegenüber der konventionellen Entriegelung um 90 Prozent reduziert werden. Zusätzlich werden etwa 80 Prozent des Bauraumes sowie 85 Prozent des Energiebedarfs eingespart.