„Smart3 mit inzwischen mehr als 110 Partnern ist ein sichtbares ostdeutsches Innovationsnetzwerk, das beste Voraussetzungen bietet, um auch für Unternehmen aus der Region nachhaltige Wertschöpfung zu generieren. „Smartes“ Handeln steht immer im Zusammenhang mit komplexen Anforderungen, die über die Grenzen von Wissenschaft und Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft hinweg nach Kooperation und Vernetzung verlangen. Dieses kreative, zielgerichtete interdisziplinäre Zusammenspiel gewinnt ständig an Bedeutung, auch um einer Lösung der komplexen großen Themen der Gegenwart näherzukommen.“

(Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)

Mit diesem Zitat der sächsischen Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange anlässlich der smart³-Tage 2017 möchten wir Sie zu einem Rückblick auf unser Jahres-Event einladen.

Wir danken allen Beteiligten, die zum Gelingen der drei Tage beigetragen und natürlich allen Gästen, die an Mitgliederversammlung, Projektvorstellungen und den Workshops teilgenommen haben. Wir freuen uns über Ihr positives Feedback und nehmen die Anregungen, die wir in den drei Tagen bekommen haben, gern in die Weiterentwicklung des Netzwerkes und unserer Veranstaltungen auf.

Hightech trifft Kreativszene

Außenansicht der alten Heizzentrale mit smart³-Tage-BannerMit der ehemaligen Heizzentrale im Kulturkraftwerk Mitte haben wir einen Veranstaltungsort gefunden, der – genau wie das Netzwerk smart³ – Technologie mit Kreativität, technischen Fortschritt mit gesellschaftlicher Teilhabe verbindet. Als imposantes Industriedenkmal wurde das ehemalige Kraftwerk Mitte Dresden zum Anziehungspunkt der Kunst- und Kreativszene in Dresden. Neben der Staatsoperette Dresden und dem Theater Junge Generation bietet das Areal heute Heimstatt für die Musikhochschule, Ateliers und Büros für Künstler, Architekten und Start-Ups. Wir danken dem Team von neonworx für die tolle Veranstaltungslocation und die Unterstützung bei der Umsetzung der smart³-Tage.

Deren Beginn am Mittwoch stand vor allem im Zeichen des Vereins smart³ e.V. und seiner Mitglieder. Auf der Mitgliederversammlung wurden nicht nur über die Aktivitäten des Vereins berichtet und der Haushalt für das kommende Jahr bestätigt; alle Mitglieder des Vereins hatten hier die Möglichkeit, durch die Wahl des neuen Vorstands die künftige Ausrichtung des Netzwerkes mitzubestimmen und sich noch mehr in das Netzwerk einzubringen.

Wir nehmen dies zum Anlass, dem bisherigen Vorstand von smart³ für die geleistete ehrenamtliche Arbeit zu danken. Gleichzeitig gratulieren wir den neuen Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl und wünschen ihnen alles Gute für die kommenden Aufgaben.

smart³-Tage: Das Projekthaus smart³ bedankt sich beim Vorstand für die Arbeit 2015-2017 mit Blumensträußen

Auf den anschließenden Kurzworkshops zu den Werkstoffen vermittelten die Werkstoffexperten des Netzwerkes Grundwissen zu Piezokeramiken, dielektrischen Elastomeren und magnetischen Formgedächtnislegierungen, bevor die Führung durch das Kraftwerk Mitte die Abendveranstaltung einläutete.

Hier hatten die Gäste die Möglichkeit, den Tag zu besprechen, gemeinsame Ideen auszudiskutieren oder im Interview ihre Ideen für die Zukunft des Netzwerks darzustellen. Grafisch festgehalten wurde die hier gewonnenen Erkenntnisse durch unsere Graphic Recorderin Anja Maria Eisen. Musikalisch begleitet und akustisch möbliert wurde der Abend durch Peter Till und sein Universal-Druckluft-Orchester.

smart³-Tage: Abendveranstaltung mit dem Universal-Druckluft-Orchester

Smart³-Tage: Projektpräsentation und Demonstratorenvorstellung

Eröffnet durch den Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst des Freistaats Sachsen, Uwe Gaul, stand der zweite Teil der smart³-Tage schließlich ganz im Zeichen der Ideen und Innovationen im Netzwerk smart³. So stellten die laufenden FuE-Projekte ihre Vorhaben und erste Ergebnisse vor bzw. präsentierten erste Prototypen. Auch die Vertreter der ersten abgeschlossenen Projekte berichteten über ihre Arbeit in den Vorhaben. Im Ausstellungsbereich zeigten die Projekte erste Prototypen bzw. präsentierten die Mitgliedsunternehmen ihr Know-how.

Kenny Pagel (Fraunhofer IWU) stellt das adaptive Lagerungskissen für Säuglinge vorPräsentationskünste und Projektkenntnis waren dann auch am Donnerstagnachmittag und am Freitag gefragt; der wissenschaftliche Beirat von smart³ begutachtete die bereits laufenden Projekte sowie die in der aktuellen Ausschreibungsrunde eingereichten Projektskizzen. Herzlichen Glückwunsch an alle vom wissenschaftlichen Beirat genehmigten Projektideen. Die einreichenden Konsortien können nun ihren Vollantrag beim Projektträger einreichen und mit der Umsetzung ihrer Idee beginnen.

Vielen Dank für Ihre Ideen in smart³ und Ihren Besuch auf den smart³-Tagen. Wir hoffen, Ihnen ansprechende Tage im Kraftwerk Mitte geboten zu haben, Ihnen einen guten Eindruck in die Arbeit im Netzwerk und einige Anregungen für weitere Projekte gegeben zu haben.

Fotos: smart³ | Mandy Bent Fotografie