Interdisziplinäre Zusammenarbeit weit über die Grenzen der eigenen Profession hinaus wird in smart³ nicht als bloße Zugabe gesehen, sondern ist essenzieller Bestandteil der Arbeit in den Forschungs- und Entwicklungsprojekten des Innovationsnetzwerkes. Genau dieser smart³-Ansatz, Design, Technologie und Akzeptanzforschung miteinander zu vereinen, machte die F&E-Abteilung eines der großen deutschen Fahrzeughersteller auf smart³ aufmerksam; Im Raum stand die Frage nach neuen Konzepten für Armaturenbretter und Cockpits, individuelle Raumkonzepte in Fahrzeugen, adaptive Oberflächen oder auch für das individuelle Fahrerlebnis z.B. bei selbstfahrenden Autos, auf die in interdisziplinären Teams Antworten generiert werden sollten.

Aufgrund der Möglichkeit, Funktionen direkt in die Struktur von Bauteilen integrieren zu können, erscheinen smart materials hier als geeignetes Element, diese Konzepte technologisch weiterzudenken und umzusetzen. Gleichzeitig ergab sich jedoch nicht nur die Frage nach der technischen Lösbarkeit. Mindestens ebenso wichtig war die Anpassung der Bedienkonzepte an die Verhaltensweisen und Erfahrungen von Fahrer, Beifahrer und Passagieren und deren Erwartungen an das Fahrzeuginterieur der Zukunft.

Ingenieurin untersucht Materialproben

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen dem Fahrzeughersteller und smart³-Partnern aus den Disziplinen Technologie, Design und Akzeptanzforschung wurden verschiedene Szenarien und Konzepte der Themenbereiche Interieur-Oberflächen, Fahrzeughimmel, Armaturenbrett und Kindersitze erörtert, Lösungsvorschläge erarbeitet und Demonstratoren gebaut. Das Projektteam nutzte dabei das Know-how des Automobilisten auf der einen, das Werkstoffwissen und die interdisziplinäre Problemlösungskompetenz auf der anderen Seite, um innovative, nutzerfreundliche und zukunftsweisende Interieurkonzepte umsetzen zu können.

Das inzwischen abgeschlossene Kooperationsprojekt erwies sich dabei als eine derart erfolgreiche Zusammenarbeit, sodass derzeit Gespräche zu einer Fortsetzung der Kooperation und zur Umsetzung weiterer gemeinsamer Vorhaben laufen.

Oberflächen-Materialproben auf einem Tisch

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