Am 7. Dezember lud das Innovationsnetzwerk smart³ zum diesjährigen smart³-Tag in die Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) ein. Im Mittelpunkt standen dabei die ersten Ergebnisse aus den bereits angelaufenen FuE-Projekten sowie die Zusammenarbeit im Netzwerk.

Um am Markt zu bestehen und diesen mitgestalten zu können, brauche der Mittelstand innovative neue Produkte, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende Jörg Schicktanz vom Oberlausitzer Kunststoffteilehersteller Schicktanz GmbH Sohland/Spree. Um dies zu erreichen setzen er und die anderen Mitglieder von smart³auf die Zusammenarbeit in interdisziplinären Projektteams zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren auf Basis von smart materials. Die Ansätze dieser Arbeit sowie aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen stellte das Netzwerk zum smart³-Tag seinen Partnern und Interessenten am 7. Dezember vor. Im Anschluss an die netzwerkinterne Mitgliederversammlung gaben Posterpräsentationen und Demonstratoren einen ersten Überblick über die Innovationskraft der Beteiligten. Vorgestellt wurden Projekte aus den Themenfeldern smart production, smart living, smart health und smart mobility sowie Weiterentwicklungen der Strategie des Netzwerkes.

Im anschließenden Expertentalk sprachen Mitglieder von smart³ über die Herausforderungen und Vorzüge der Arbeit in einem interdisziplinär besetzten Projektteam. Während sich smart³-Projektleiter Holger Kunze für die Zukunft vor allem innovative neue Produktideen und viele rauchende Köpfe wünschte, sprach Roland Schwarz, Direktor der Technischen Sammlungen Dresden von den spannenden Möglichkeiten, die sich durch den Übergang in das Technologiezeitalter intelligenter Materialien ergeben.

Abgerundet wurde der Tag schließlich mit der Präsentation des Makerspace, einer Kooperation zwischen smart³ und der SLUB Dresden, die Kreativen Raum und Möglichkeit bietet, ihre Ideen praktisch mit Hilfe von 3D-Drucker, Tiefziehmaschine oder anderen Werkzeugen umzusetzen. Studenten der Junior-Professur Technisches Design an der TU Dresden präsentierten in diesem Rahmen unter anderem die Ergebnisse aus den Projekten „smart materials trifft Jahr des Lichts“ und „Wirkliches Erleben – Fahrzeuginterieur von morgen“.

Sowohl die FuE- als auch die Studentenprojekte zeigen, welches Potenzial im Bereich smart materials liegt und wie insbesondere interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren, Sozialwissenschatlern, Designern und Unternehmern dazu beitragen können, Produkte nicht nur zu verbessern, sondern mit Hilfe neuer Materialien und Technologien neu zu denken.

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